AG CPC

Arbeitsgemeinschaft
Zervixpathologie und Kolposkopie e.V.

in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe

AG CPC
AG CPC
 
 
 

 

W. Kühn und M. Menton
 
 
Leitbild der Arbeitsgemeinschaft für Zervixpathologie und Kolposkopie (AG-CPC)
 
 
 
Die Arbeitsgemeinschaft für Zervixpathologie und Kolposkopie (AG-CPC) als eine der ältesten Arbeitsgemeinschaften innerhalb der Gynäkologie und Geburtshilfe in Deutschland ist eine mitgliederstarke interdisziplinäre Institution von Ärzten verschiedener Fachdisziplinen aus Praxis, Klinik, Labor und Universität. Die Mitglieder setzen sich mit der Ätiologie und Pathogenese, der primären und sekundären Prävention, der Pathologie, Epidemiologie und Diagnostik und der Therapie von Erkrankungen des unteren weiblichen Genitaltraktes, insbesondere der Karzinome und seiner Vor- und Frühstadien auseinander.
 
Die Kolposkopie und die Grundlagen der Methode, ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktischen Anwendungen bei Frauen mit Präcancerosen und Frühkarzinomen der Zervix uteri und Risiken für ein Zervixkarzinom stellen hierbei einen Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft dar.
 
Eine hervorragende Aufgabe ist, die praktischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Kolposkopie und Zervixpathologie einem breiten Interessenkreis auf diesem Gebiet tätigen Ärzten und Institutionen (Gynäkologen, Zytologen, Pathologen, Gesundheitspolitiker, Berufsverbände) zugänglich zu machen, immer neu aktualisierte Leitlinien-Empfehlungen zur Kolposkopie herauszugeben, Kooperationen mit weiteren medizinischen Gesellschaften im In- und Ausland und regelmäßige Erfahrungsaustausche mit Spezialisten benachbarter Disziplinen, u.a. mit der Europäischen und Internationalen Föderation für Kolposkopie (EFC; IFCPC) zu pflegen.
 
Ziele der AG-CPC sind hierbei - frei von Interessenkonflikten - eine Optimierung der Krebsfrüherkennung des unteren weiblichen Genitale sowie der medizinischen Versorgung von Frauen mit Vor- und Frühstadien eines Genitalkarzinoms in Deutschland, ausgerichtet an leitlinienorientierter und qualitätsgesicherter Medizin und damit eine weitere Senkung der Inzidenz und Mortalität des Zervixkarzinoms. 
 
 
Dresden, 20. Mai 2009